Verbindlichkeit als Stärke: Wie Jasmin Tebrake an ihren vielfältigen Aufgaben wächst.
Es kommt zusammen, was zusammen gehört: Schon während ihrer Ausbildung zur Industriekauffrau hat Jasmin Tebrake die Lebbing automation & drives GmbH kennengelernt; Jahre später startet sie in Bocholt als Assistentin der Geschäftsführung. Doch dabei soll es nicht bleiben: Innerhalb kürzester Zeit wächst der Verantwortungsbereich der zweifachen Mutter bei Lebbing und auch der Jagenberg Converting Solutions GmbH (JCS). Wie sie trotz Teilzeitstelle erfolgreich alle Aufgaben unter einen Hut bringt, verrät uns die 37-jährige im Interview.
Ich bin schon sehr früh mit Lebbing in Kontakt gekommen. Während meiner Ausbildungszeit bei einer Partnerfirma erhielt ich die Möglichkeit, für ein paar Monate bei Lebbing in Bocholt zu arbeiten und einen Einblick in deren Geschäftsbereiche zu gewinnen. Dort hat es mir schon damals sehr gefallen und umso mehr habe ich mich 2023 gefreut, als ich im Internet auf die Stellenanzeige zur Assistentin der Geschäftsführung gestoßen bin.
Ich war bereit für eine neue berufliche Herausforderung und nach meiner Einstellung bin ich dann erst mit kleineren Assistenz-Aufgaben gestartet. Zunächst habe ich die interne Reiseplanung als Schnittstelle zur zentralen Reisestelle übernommen. Mit der Zeit kamen buchhalterische Aufgaben und schließlich die Schnittstellenrolle im Marketing für die JCS und Lebbing hinzu. Hier arbeite ich eng mit der zentralen Kommunikations- und Marketingmanagerin der Jagenberg Holding, Silke Löser, zusammen und tauche ein in Themen wie Messeplanung, Social- Media-Kampagnen oder Newsletter-Erstellung. Das macht mir wirklich sehr viel Spaß! Seit kurzem darf ich außerdem den Personalbereich der JCS unterstützen, wo ich bereits Erfahrungen aus meiner vorherigen Stelle einbringen kann.
Absolut nicht! Ich wusste gar nicht so recht, was mich erwartet. Meine Verantwortungsbereiche haben sich einfach weiter entwickelt – und, ehrlich gesagt, möchte ich es gar nicht anders haben. Ich liebe diese Dynamik und die Abwechslung! Statische Aufgaben sind nichts für mich. Ich stürze mich gerne in Herausforderungen und arbeite mich in neue Themen ein.
Fehler macht jeder. Aber das ist auch gut so, denn aus Fehlern lernt man und nur so kann man sich weiterentwickeln. Ich denke, ich bin kritikfähig, mit mir kann man immer reden. Ich reflektiere und lerne daraus, sodass ich es beim nächsten Mal besser machen kann. Es motiviert mich extrem, wenn ich an meinen Aufgaben wachsen kann. Mein Anspruch ist es einfach, verbindlich zu sein in allem, was ich tue.
Ganz bestimmt! Ich habe hohe Ansprüche an mich selbst und habe für mich ein Arbeitsmodell entwickelt, das perfekt passt. Ich nutze viele Tools, um den Überblick über meine Aufgaben zu behalten und teile mir feste Arbeitsblöcke für meine verschiedenen Verantwortlichkeiten ein. Dann höre ich auch erst auf zu arbeiten, wenn alles geschaff t ist, was ich mir für den Tag vorgenommen habe. Diese Verbindlichkeit ist mir sehr wichtig: Ich möchte, dass man sich auf mich verlassen kann und dass das, was ich sage, auch Bestand hat. Das erwarte ich auch von meinem Gegenüber.
Generell inspirieren mich Menschen, die stets das Gute sehen und Dinge einfach anpacken. Einer dieser Menschen war mein Vater. Er hat immer gesagt: „Man kann alles schaffen, was man will!“ Das nehme ich mir auch heute noch zu Herzen. Mit intrinsischer Motivation, Spaß und Interesse kann man Berge versetzen. So schaffe ich es auch, alle meine Aufgaben in einer 33-Stundenwoche zu bewältigen.
Also, noch mehr Aufgaben sind aktuell für mich nicht darstellbar. Irgendwo muss ich auch noch Zeit für meine Familie finden. Der Ausgleich zwischen Aktivität und Ruhe ist mir sehr wichtig. Daher versuche ich, mir stets kleine Momente zu schaffen: beim Sport, Zeit mit Freunden oder Unternehmungen mit meinem Mann und meinen zwei Kindern. Beruflich sage ich aber auch niemals nie und bleibe stets offen für Neues.